Jugendfeuerwehr mal ganz Groß

Stellv. Jugendwart Marcel Franzmeier rechts mit zwei Jugendlichen bei der Abschlussübung

Nach einem halben Jahr Vorplanung fand am 20.09.2019 die „24-Stunden Wachbereitschaft“ der Gemeindejugendfeuerwehr Hambühren statt.
Unter der Leitung des Jugendfeuerwartes Martin Wenzel und seinem Stellvertreter Marcel Franzmeier, stand der etwas andere Übungsdienst unter dem Motto: „Schnuppern in die Welt der Berufsfeuerwehr“.
13 Jugendliche der Ortswehr Hambühren und 5 Jugendliche der Ortswehr Oldau starteten am Freitagabend in einen gut vorbereiteten und geplanten „24-Stunden Dienst“.
Wie auch in der Einsatzabteilung, traten die Jugendlichen gemeinsam um 18:30 Uhr vor dem Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Hambühren an. Alle Jugendlichen wurden durch ein Losverfahren in Gruppen und Funktionen eingeteilt und den einzelnen Fahrzeugen zugewiesen.
Nach dem Einrichten der Schlafplätze, starteten alle gemeinsam mit dem Abendbrot. Wie von den Jugendlichen sehnlichst erwartet, kam bald auch schon die erste Alarmierung: „Ausgelöste Brandmeldeanlage in der Grundschule“.
Wie die Mitglieder der Einsatzabteilung machten sich alle Jugendlichen bereit und schlüpften in ihre Jugendfeuerwehr-Ausrüstung. Auf den Fahrzeugen befanden sich extra für die Jugendlichen sogenannten Atemschutzattrappen. Somit war es dann dem „Angriffstrupp“ und dem „Sicherheitstrupp“ möglich, sich auszurüsten, wie die aktiven Atemschutzgeräteträger. Marcel Lucan und Jens Bolze-Prasuhn zeigten den Jugendlichen wie sich ein echter Atemschutzgeräteträger ausrüstet und was im Einsatzfall zu beachten ist. Gemeindebrandmeister Rainer Dralle demonstrierte den Jugendlichen dann anschließend was eine Brandmeldeanlage ist und wie diesen zu bedienen ist. Nach Beendigung des ersten Einsatzes, fanden sich die Jugendlichen wieder im Feuerwehrhaus ein und pflegten die Kameradschaft bei Stockbrot und Brause. Doch die Ruhe wehrte nicht lange und es folgte die nächste Alarmierung: „Personensuche“.
Im Anschluss an diese letzte Übung des Abends, machten sich alle Jugendlichen bettfertig und ließen den Abend bei einer kleinen Kinovorstellung im Unterrichtsraum ausklingen.
Am nächsten Morgen starteten alle mit einem gemeinsamen Frühstück. Motiviert und gestärkt warteten die Jugendlichen auf den nächsten Einsatz. Die nächte Alarmierung lautete: „Mehrere eingeklemmte Personen unter Baum, Tiere sollen sich in Notlage auf Baum befinden“.
Hinter dieser Alarmübung steckte eine Stationsausbildung die vom DRK Celle durch zwei Sanitäter und von Kameraden der Ortswehr Oldau unterstützt wurde.
Danach wurde das Mittagessen gemeinsam zubereitet. Kurz nach dem Essen folgte die nächste Alarmierung: „Flächenbrand“. Gemeinsam löschten die Kinder und Jugendlichen den Flächenbrand in Form von Feuerkörben mit Kleinlöschgeräten und D-Strahlrohren. Zu dieser Übung waren auch die Kids der Kinderfeuerwehr zum Unterstützen gekommen und freuten sich sehr mit ihren größeren Kameradinnen und Kameraden zusammen zu üben. Den krönenden Abschluss stellte ein Brandalarm auf dem Gelände des ehemaligen Klärwerkes da. Dort hatten die Ausbilder sogar ein kleines echtes Feuer in einem Container vorbereitet, welches die Jugendlichen selbst löschen mussten.
Zwei Tage voller Spannung, Spaß und leuchtender Kinderaugen! Alle Kinder und Jugendlichen waren begeistert und hätten am liebsten jede Woche solch einen Dienst.
Abschließend bedanken wir uns bei allen Helfern die dieses Wochenende unterstützt und möglich gemacht haben. Besonders aber bedanken wir uns bei unseren Jugendwarten Martin Wenzel und Marcel Franzmeier für die fabelhafte Planung und Durchführung dieses Sonderdienstes.

Ein großer Dank geht auch an folgende Unterstützer und Spender:

Fleischerei Ibsch

Feinbäckerei Rausch

Autohaus Speckhahn

DRK Celle

Struck Recyclinghof

Landkreis Celle

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