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Realbrandausbildung für Feuerwehren in Hambühren

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Am Wochenende des 12. Oktober übten Atemschutzgeräteträger im Rahmen eines
Realbrandtrainings des Landkreises den Löschangriff unter realitätsnahen Bedingungen.

Wenn bei einem Brand der Angriffstrupp unter Atemschutz in ein Brandgebäude vordringt, erwarten die
Männer und Frauen der Feuerwehr oft extreme Situationen: Nullsicht durch Verrauchung und Wasserdampf
in einem Raum, den sie nicht kennen, extreme Hitze, Feuer und Hindernisse im Weg.
Um das Vorgehen unter solch physisch und psychisch schwierigen Bedingungen zu trainieren, wurde in der
Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Hambühren dieses Wochenende ein Container für ein
Realbrandtraining eingesetzt. In dem Container brannten gasbetriebene Feuer.

Die Kameraden und Kameradinnen mussten vom Dach aus in den Container einsteigen. Bevor der Einstieg
über eine enge Wendeltreppe erfolgen konnte, musste die Treppe vorher abgelöscht werden, wobei
Wasserdampf entstand, der sofort die Masken beschlagen ließ und für Nullsicht sorgte. Im Inneren des
Containers erwarteten den Trupp zwei brennende Zimmer, die abgelöscht sowie eine defekte, brennende
Gasleitung, die abgestellt werden musste. Extreme Hitze durch den Wasserdampf der Löscharbeiten,
Dunkelheit und Enge erschwerten die Arbeiten. Neben der Bekämpfung des Feuers gehörte auch die korrekte Rückmeldung per Funk an die Atemschutzüberwachung zu den Aufgaben des Trupps.

Schon am Freitag gingen der Hambührener Bürgermeister Carsten Kranz und der Ortsbrandmeister
Alexander Weber, beide Atemschutzgeräteträger, mit gutem Beispiel voran und absolvierten das Training
erfolgreich.

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