Waldbrandübung in Hambühren

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Waldbrandübung in Hambühren



Am 09.07.2010 führte die Ortsfeuerwehr Hambühren im Waldbrandgebiet von 1959 (südlich Hambühren II) eine Waldbrandbekämpfungsübung durch. Zur Unterstützung waren wie es im Ernstfall auch üblich ist, die Tanklöschfahrzeuge aus Oldau und Wietze mit je drei Kameraden dabei. Beobachtet wurde das Geschehen vom Waldbrandbeauftragten der Revierförsterei Wolthausen, Christian Bröker und vom Förster der Revierförsterei Ovelgönne, Cord Mußmann.
Geübt wurde das Auffinden einer Brandstelle mit Hilfe von UTM-Koordinaten auf den Waldbrandeinsatzkarten, die direkte Brandbekämpfung, die Einrichtung einer Wasserentnahmestelle sowie das Heranführen von Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr. Eine Besonderheit und Hambührener Spezialität kam hier auch zum Einsatz: Gruppenführer Torben Müller (Beruf Landwirt) brachte sein neues 26.000 Liter (!) Wasser fassendes Güllefass mit zum Einsatz. Das Fass wird von einem starken Schlepper der Marke Fendt gezogen und ist mit seinen Breitreifen und der zwangsgelenkten Hinterachse für seine Größe sehr wendig und geländegängig. Diese große mobile Zisterne (die auch Wasser versprühen kann) diente als Wasserentnahmestelle für das Hambühener LF 16-TS das mit seiner starken, maximal 2400 l/min fördernden Vorbaupumpe die "Nachlöscharbeiten" übernahm. Es ist so ohne weiteres möglich bis zu neun Strahlrohre vom LF aus mit Wasser zu versorgen. Weitere große Güllefässer mit bis zu 18.000 l Fassungsvermögen stehen in Hambühren I aufgetankt bereit, um im Ernstfall eine ausreichende mobile Wasserversorgung sicherzustellen. So müssen nicht zu viele Tanklöschfahrzeuge aus den Nachbargemeinden an einer Einsatzstelle gebunden werden. Auch der aufwändige Aufbau einer Wasserförderleitung über lange Wegstrecke kann so gegebenenfalls entfallen.
Wie wichtig solche Übungen sein können, kann der Bürger im Moment fast täglich in der Zeitung lesen. Fast täglich kommt es im Kreisgebiet zu Waldbrandeinsätzen, denn eine grundlegende Änderung der Wetterlage und damit eine herabstufung der Waldbrandgefahr ist momentan noch nicht in Sicht.



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