Archive | Berichte der Feuerwehr

v.l.n.r. Bürgermeister Thomas Herbst, Gemeindebrandmeister Reiner Dralle

Reiner Dralle weitere 6 Jahre Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Hambühren

Am 15.06.2017 hatte der Hambührener Bürgermeister Thomas Herbst die Führungskräfte der Gemeindefeuerwehr zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus eingeladen.
Der Anlass für dieses Zusammentreffen war die erneute Wahl von Reiner Dralle zum Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Hambühren für weitere 6 Jahre. Der Rat der Gemeinde Hambühren hatte dies in seiner Sitzung vom 08.06.2017 beschlossen und somit konnte Thomas Herbst in dem kleinen Kreise die freudige Nachricht offiziell überbringen.
Reiner Dralle wurde somit für den Zeitraum 01.07.2017 bis 30.06.2023 in seiner Position als Leiter der Gemeindefeuerwehr Hambühren bestätigt und bedankte sich bei den Anwesenden für das entgegen gebrachte Vertrauen. Thomas Herbst dankte seinerseits für die bereits geleistete Arbeit und übergab Reiner Dralle die dazugehörige Urkunde der Gemeinde. Er bedankte sich ebenfalls bei Reiner Dralles Ehefrau Cornelia dafür, dass Sie Ihren Mann und somit auch die Feuerwehr stets so gut unterstützt.

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Feuerwehr Hambühren übt Wasserrettung mit der DLRG OG Wietze/Ovelgönne

Am 13.06.2017 gab es bei der Feuerwehr Hambühren mal wieder einen besonderen Ausbildungsdienst. Zusammen mit der DLRG Ortsgruppe Wietze/Ovelgönne wurde am Badesee des Hambührener Campingplatzes die Wasserrettung geübt.
Als die ca. 15 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr am Badesee eintrafen, hatten die Kollegen vom DLRG bereits eine kleine Übung vorbereitet. Aus dem Badesee mussten drei Personen gerettet werden. Eine Person im Wasser , welche um Hilfe rief, eine Person aus einem Kanu und eine verletzte Person von einer schwimmenden Plattform. Diese wurden durch die Feuerwehrleute kurzfristig mit Hilfe von am Ufer liegenden Schwimm- und Surfbretter und Feuerwehrleinen gerettet. Zusätzlich musste dann noch ein Flächenbrand-Szenario abgearbeitet werden. Angenommen wurde, dass Jugendliche beim Grillen mit Benzin gezündelt hatten und daraus ein Vegetationsbrand entstanden war. Die Ausbreitung des Feuers auf nahestehende Campinghäuser und Wohnwagen musste verhindert werden. Unterstützt und begleitet wurde der gesamte Übungsabend auch von 3 Kameradinnen und Kameraden der Malteser, welche ebenfalls mit einem Fahrzeug vor Ort waren.
Nachdem beide Übungen erfolgreich abgearbeitet waren, folgte noch eine Vorführung der Kollegen des DLRG. Gezeigt wurden spezielle Ausrüstung und Techniken, welche von der DLRG zur Wasserrettung eingesetzt werden.
Nach diesem spannenden Dienst wurden noch zusammen bei der Feuerwehr gegrillt und es konnten in vielen Gesprächen Erfahrungen ausgetauscht werden.

Die Feuerwehr Hambühren bedankt sich bei der DLRG Ortsgruppe Wietze/Ovelgönne für diesen spannenden Abend und hofft, dass es in Zukunft wieder mal gemeinsame Dienste gibt.

 

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Gemeindebrandmeister Reiner Dralle mit den neuen Mitgliedern.

Feuerwehr Hambühren wirbt mit Erfolg…

HAMBÜHREN: Ein Jahr ist vergangen, als die Ortsfeuerwehr Hambühren eine größere Werbekampagne zur Mitgliedergewinnung startete. Mit den sogenannten „Haushaltslöschkübeln“ setzte die Ortsfeuerwehr ein klares Zeichen an die Bevölkerung Hambührens. Diese Aktion sollte die Bürger auf den akuten Mangel an Feuerwehrleuten in Hambühren hinweisen und motivieren, sich selbst in der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren. Mit Erfolg! Innerhalb eines Jahres kamen 10 neue Mitglieder in die Ortsfeuerwehr, welche sogar zum Teil schon in anderen Feuerwehren aktiv waren. Jetzt sind fast alle 10 Neuzugänge ausgebildete Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen und haben ihre ersten Einsatzerfahrungen in Hambühren sammeln können. Ortsbrandmeister Carsten Kranz ist sehr beeindruckt über die große Resonanz und das durchweg positive Feedback der Aktion. „Die Anzahl der Mitglieder ging kontinuierlich nach oben und bei den Ausbildungsdiensten herrscht großer Andrang. Ein Trend der uns sehr erfreut.“ Was die neuen Mitglieder dazu gebracht hat, Mitglied zu werden, haben wir sie gefragt:

Wiebke Kabbe, 20: „Den Bezug zur Feuerwehr hatte ich durch meine Vater von klein auf. Ich war immer froh wenn ich meinem Vater zur Feuerwehr begleiten durfte und total stolz, wenn er immer von den Einsätzen erzählte. Durch die Löscheimeraktion und den Hilferuf, war mir klar, dass ich der Feuerwehr beitreten werde und habe dies am Infonachmittag getan und fühlte mich sehr gut dabei.
Jetzt habe ich bereits meine Grundausbildung durchlaufen und wurde vor kurzem zur Feuerwehrfrau ernannt und darf mit großem Stolz sagen, dass ich alles richtig gemacht habe. Meine ersten Einsatzerfahrungen habe ich auch schon gemacht. Durch den Zusammenhalt in dieser Feuerwehr, ist es ein tolles Gefühl anderen Menschen helfen zu können. Wenn ich beim Einkaufen mitbekomme, dass ein kleines Kind zur Mutter sagt: „Mama, die habe ich letztens bei der Feuerwehr gesehen – Da möchte ich auch hin, wenn ich groß bin“ ist es schön, ein Teil der „Feuerwehrfamilie“ zu sein!

Christian Häsner, 48: Durch mein schon gelebtes Feuerwehrleben in einer anderen Feuerwehr wollte ich oft dieses in Hambühren weiterführen. Jedoch kam nach dem Hausbau in Hambühren vor 10 Jahren, wie so oft, immer was dazwischen. Nach dem Hilferuf des Bürgermeisters und der Ortsfeuerwehr Hambühren war für mich die Zeit der Ausreden vorbei! So schnappte ich meine alten Unterlagen aus dem früheren Feuerwehrleben und ging zum angesetzten Infotag im Feuerwehrhaus und unterschrieb sofort das Anmeldeformular.
Die Vorstellung, man benötigt selbst Hilfe und niemand kommt, ist doch bedrückend. Wer anderen Menschen helfen will, technisch interessiert ist und dazu noch tolle Leute treffen will, ist bei uns in der Feuerwehr Hambühren genau richtig.

Dominique Senftleben, 26: Durch meinen Vater, welcher selber in der Feuerwehr ist, hatte ich immer wieder Kontakt mit der Feuerwehr. Ich half bei Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Familientag mit. Als ich mit meinem Mann dabei war in Hambühren unser Haus zu bauen, kam der Hilferuf von der Feuerwehr. Plötzlich wurde mir deutlich, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist und ich stellte mir die Frage: „Was ist, wenn wer Hilfe braucht und keiner kommt?“ Undenkbar! Also bin ich eingetreten und werde dieses Jahr noch zur Feuerwehrfrau ausgebildet.

Christoph Steen, 42: Durch die ausgerichteten Familientage der Feuerwehr in der Vergangenheit, war der Anreiz schon länger da, aber den letzten Schritt habe ich irgendwie nie gemacht.
Als dann die Haushaltslöschkübel-Aktion durchgeführt wurde und plötzlich auch vor meiner Haustür ein Löschkübel stand, habe ich nicht länger gezögert und bin zum „Schnuppern“ zu den Übungsabenden gegangen.
Dort bin ich sehr gut aufgenommen worden. Die Gemeinschaft/Kameradschaft finde ich hervorragend, sodass ich schnell Mitglied geworden bin. Der Umgang mit den Gerätschaften zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung macht mir sehr viel Spaß und gibt mir ein positives Selbstwertgefühl, der Bevölkerung in der Not zu helfen.
Jetzt bin ich ausgebildeter Feuerwehrmann und habe auch meine ersten Einsatzerfahrungen gesammelt. Ich kann es nur jedem empfehlen mit zu machen bei der Feuerwehr Hambühren!

Wir sind allerdings auf weitere Neuzugänge angewiesen, denn besonders tagsüber sind in Hambühren immer noch zu wenig Feuerwehrmitglieder verfügbar, um schnell schlagkräftig eingreifen zu können wenn es brenzlig wird. Je mehr Mitglieder wir in Zukunft sind, desto besser ist das für die Sicherheit in unserer Gemeinde.
Die Mitgliederwerbung wird deshalb mit viel Kreativität und Aktionen weiter geführt. So haben wir vor kurzem das Heck unserer Löschfahrzeuge mit Mitgliederwerbung bekleben lassen: „UNSERE Gemeinde – UNSERE Sicherheit – UNSERE Feuerwehr“.

 

Neue Werbeaktion auf dem Heck unserer Löschfahrzeuge

Gemeindebrandmeister Reiner Dralle mit einem Teil der neuen Mitgliedern – Von Links: Wiebke Kabbe, Dominique Senftleben, Fabian Ohlhoff | Stehend: Tim Voges, Reiner Dralle, Alexander Weber, Lucas Schiwek | Unten: Christoph Steen, Maurice Voges

 

 

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Feuerwehr Hambühren gegen Stromausfälle gewappnet

Die fortschreitende Technisierung unseres täglichen Lebens hat für uns alle nicht nur viele Vorteile und Erleichterungen im täglichen Leben gebracht, es gibt auch Risiken mit unter Umständen weitreichenden Folgen. Cyberangriffe, Naturkatastrophen, technische Störungen durch Überlastung der Stromnetze oder gar Terrorangriffe könnten eine Gefahr für die Energieversorgung darstellen. So geschehen zum Beispiel bei der Norddeutschen Schneekatastrophe 1978 oder im westfälischen Münsterland 2005, als ein großes Gebiet über mehrere Tage nach einem heftigen Wintereinbruch ohne Stromversorgung war. Für den Katastrophenschutz und hier besonders die Feuerwehren als dessen Rückgrat bedeutet solch ein Stromausfall den Ausnahmezustand.

Die Feuerwehr gilt als kritische und für die öffentliche Daseinsvorsorge sehr wichtige Infrastruktur und muss auch bei länger andauernden Stromausfällen einsatzfähig bleiben. Ohne Strom würde auch bei der Feuerwehr sehr schnell nichts mehr gehen und deshalb müssen neu gebaute Feuerwehrhäuser heutzutage mit Netzersatzanlagen oder Einspeisepunkten für Notstrom ausgestattet sein. Das Feuerwehrhaus in Hambühren wurde nun mit einem Notstrommodul nachgerüstet, welches genug Energie liefert, um mehrere Tage vom öffentlichen Stromnetz unabhängig zu sein. Herzstück der Anlage ist ein Generator mit einem luftgekühlten 6-Zylinder Deutz-Dieselmotor, welcher ursprünglich bei der Bundeswehr im Einsatz war und von der Gemeinde sehr kostengünstig erworben werden konnte. Um den Generator herum verwirklichte die Firma Egert Anlagenbau aus Hambühren ein bei Bedarf auch ortsveränderliches Notstrommodul in einem 10 Fuß Seecontainer mit einer Maximalleistung von 60 KvA. Die erforderliche Steuerungstechnik wurde im Technikraum des Feuerwehrhauses eingebaut und regelt den Energieverbrauch des Gebäudes je nach Bedarf. Die Gemeinde Hambühren hat somit einen sehr wichtigen Beitrag zur Sicherstellung des Katastrophenschutzes in ihrem Zuständigkeitsbereich geleistet. Dies geschieht einmal mehr zum Wohl und für die Sicherheit der Bürger unserer Gemeinde.

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Das Tanklöschfahrzeug ist wieder da!

Das im Jahr 2008 gebraucht beschaffte Tanklöschfahrzeug TLF 2000 (Baujahr 1991,) auf dem unverwüstlichen Unimog-Fahrgestell ist wieder im Dienst. Nachdem im letzten Jahr starke Korrosionsschäden am Hilfsrahmen und technische Defekte an der Feuerlöschkreiselpumpe aufgetreten waren, musste das Fahrzeug außerplanmäßig einer Überholung unterzogen werden. Im gleichen Zuge sollte das Fahrzeug auch ein technisches Update erhalten und in vielen Bereichen dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden. Zunächst wurde das Fahrgestell und der Aufbau bei der Firma Kopmann Fahrzeugbau in Metzingen wieder auf Vordermann gebracht. Es wurde ein neuer belastbarer Hilfsrahmen aus massiven Stahlprofilen eingebaut und am Fahrgestell wurden gleich ein paar Verschleißteile erneuert. Auch der Korrosionschutz unter dem Aufbau wurde neu aufgetragen. Die auf die Reparatur von Drehleitern und Löschfahrzeugen spezialisierte Firma FTM-Service aus dem Brandenburgischen Borkheide bekam den Auftrag, die Feuerlöschkreiselpumpe zu reparieren und den Aufbau nach den Bedürfnissen der Ortsfeuerwehr Hambühren neu zu gestalten. Die nicht mehr benötigte Hochdrucklöschtechnik samt Schlauchhaspel wurde komplett ausgebaut. Die gesamte Geräteraum-Umfeld- und Dach- und Kabinenbeleuchtung des Fahrzeuges wurde in LED-Technik ausgeführt und sorgt nun für optimale Arbeitsbedingungen bei Dunkelheit. Im Fahrerhaus wurden  Sicherheitsgurte nachgerüstet, um die Sicherheit der Besatzung zu erhöhen. Der Wassertank fasst nun 2200 Liter Wasser, nachdem der bisher vorhandene Schaummitteltank nun für zusätzliches Löschwasser umgebaut wurde. Unter dem Fahrzeug wurde eine Hochdruckschlauchleitung von der Pumpe bis nach vorn unter die Stoßstange verlegt, um bei Flächenbränden im Pump & Roll-Betrieb besser arbeiten zu können. Auch einige Gerätehalterungen im Aufbau wurden geändert und den Anforderungen der Ortsfeuerwehr angepasst. So verfügt das Fahrzeug auch über Spezialbeladung für die Bekämpfung von Vegetationsbränden mit D-Schläuchen und Handwerkzeugen, sowie über einen flexiblen Wasserwerfer, der sowohl auf dem Fahrzeugdach, als auch mobil eingesetzt werden kann. Der pneumatische Lichtmast am Fahrzeugheck ist zur Ausleuchtung von Einsatzstellen ebenfalls ein wertvolles Hilfsmittel. Das Tanklöschfahrzeug ist vor allem wegen der großen Waldflächen im Gemeindegebiet und der im Sommer oft sehr hohen Waldbrandgefahr ein sehr wichtiger Baustein im Feuerwehrsystem der Gemeinde Hambühren. Die Ortsfeuerwehr Hambühren ist froh über ein solch vielseitiges und geländegängiges Fahrzeug zu verfügen und hofft nun auf viele weitere Jahre mit dem bewährten „Tanker“.

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Gruppenbild Wasa-Lauf 2017

WASA-Lauf 2017

Am Sonntag, den 12.03.2017 nahmen wieder 11 Kameraden unserer Feuerwehr am Wasa-Lauf in Celle teil. Die Teilnahme am Wasa-Lauf ist mittlerweile in der Feuerwehr Hambühren Tradition geworden und jedes Jahr wieder sind unsere Feuerwehrleute ein absoluter Blickfang auf der Veranstaltung. Genau wie die Jahre zuvor nahmen unsere Kameraden der Einsatzabteilung am 5km Volkslauf teil und zwar mit Feuerwehrkleidung und unter schwerem Atemschutz. Dabei tragen die Kameraden das ca. 20KG schwere Atemschutzgerät auf dem Rücken.
Zusätzlich nahmen dieses Jahr zum ersten Mal auch zwei Jungen der Jugendfeuerwehr teil, dies zwar natürlich ohne Atemschutzgerät, dafür aber auch in ihrer Jugendfeuerwehruniform.

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Letzter Einsatz

Familientag 2017

Wir stellen vor – Frank Dammann

Stellenausschreibung

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Fr. 30.06.2017
Mi. 16.08.2017

Keine Veranstaltung vorhanden

Sa. 12.08.2017

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