Archive | Berichte der Feuerwehr

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Feuerwehr Hambühren nominiert neue Führung

Hambühren, 15. Februar 2019:  Um 18:30Uhr startete die jährliche Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr Hambühren im Feuerwehrhaus Wildpfad.
Ortsbrandmeister Carsten Kranz konnte als Gäste den Bürgermeister Thomas Herbst, den stellv. Kreisbrandmeister Willi Lucan und den Gemeindebrandmeister Reiner Dralle begrüßen. Nach den Grußworten der Gäste standen die Jahresberichte der Funktionsträger auf dem Programm. Ortsbrandmeister Carsten Kranz informiert die Versammlung in einer kurzen Präsentation über das Jahr 2018. Die Feuerwehr Hambühren hatte per 31.12.2018 folgende Mitgliederzahlen: 58 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 30 Kinder und Jugendliche sowie 11 Kameraden in der Altersabteilung. Es wurden 37 Einsätze bei insgesamt 4926 Dienststunden während Einsätzen und Übungen abgearbeitet. In dieser Zahl tauchen jedoch vielen Stunden, welche die Kameradinnen und Kameraden für die Feuerwehr in Ihrer Freizeit aufwenden, gar nicht auf.
Anschließend standen die Wahlen an. Viele Funktionen mussten gewählt werden, allen voran die Ämter des Ortsbrandmeisters, sowie dessen Stellvertreter. Der amtierende Ortsbrandmeister Carsten Kranz hatte bereits bei Antritt seiner zweiten Amtszeit vor ca. 6 Jahres bekannt gegeben, dass er für eine dritte Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung steht. Ebenso musste die Position des stellv. Ortsbrandmeister neu gewählt werden.
Nach zwei schriftlichen Wahlgängen stand fest, dass Alexander Weber als Ortsbrandmeister und Sebastian Gerull als sein Stellvertreter dem Gemeinderat zur Ernennung vorgeschlagen werden sollen. Da die Amtszeit von Carsten Kranz noch bis Dezember läuft, bleibt nun ausreichend Zeit für die Einarbeitung des zukünftigen Feuerwehrchefs.
Im Anschluss wurde Stefan Spittel als neuer stellv. Gruppenführer gewählt.
Danach wurde auch für die Jugendfeuerwehr ein neues Führungsduo gefunden. Martin Wenzel wird neuer Jugendfeuerwehrwart und Marcel Franzmeier sein Stellvertreter. Beide wurden von der Versammlung einstimmig in ihre neuen Ämter gewählt. Fabian Ohlhoff unterstützt bereits seit einiger Zeit die Technik-Abteilung der Feuerwehr und wurde nun von der Versammlung offiziell zum Gerätewart gewählt. Die neuen Atemschutzgerätewarte sind Marcel Lucan und Marco Heuer.
Abschließend hatten dann der Ortsbrandmeister Carsten Kranz, Gemeindebrandmeister Reiner Dralle und stellv. Kreisbrandmeister Willi Lucan erfreulicherweise zum Tagesordnungspunkt Beförderungen und Ehrungen wieder sehr viel zu tun:

Tim Paske, Robin Kaun, Moritz Postleb, Lukas Schiwek, Kay Griesel, Maurice Voges, Andreas Knoop und Rene Kroll wurden nach bestandener Truppmann 1 Ausbildung zu Feuerwehrmännern ernannt.

Alina Paske, Claudia Paske, Udo Paske, Martin Wenzel und Alexander Weber wurden zur Oberfeuerwehrfrau bzw. Oberfeuerwehrmann befördert.

Stefan Spittel wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Klaus Wersch wurde zum 1ten. Hauptfeuerwehrmann befördert.

Lars Winter wurde zum Löschmeister befördert.

Tobias Wersch und Sebastian Gerull wurden zum Oberlöschmeister befördert.
Jens Bolze-Prasuhn wurde ebenfalls zum Oberlöschmeister befördert und erhielt zusätzlich die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Bronze für besonderes Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Hambühren.

Marcus Rausch wurde zum Hauptlöschmeister befördert.

Steffen Siegmund erhielt das Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenabzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit, sowie eine Ehrenurkunde der Gemeinde Hambühren.

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Zusatzalarmierung Divera bei der FFW Hambühren

Digitaler Fortschritt bei Feuerwehr Hambühren – Personalverfügbarkeit stets im Blick

Wenn es bisher in Hambühren brannte oder sich ein schwerer Unfall ereignete, wurde die Feuerwehr Hambühren wie überall üblich über Digitale Meldeempfänger (sogenannte Pieper) und Sirenen zum Einsatz gerufen. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn diese Art der Alarmierung ist gesetzlich vorgeschrieben.

Es war bisher nicht erkennbar, wie viele Einsatzkräfte zu bestimmten Tageszeiten verfügbar sind oder sich bei Alarm zum Feuerwehrhaus begeben können. Besonders tagsüber, wenn viele der Feuerwehrleute auswärts arbeiten, gleicht eine Alarmsituation eher einem Lotteriespiel und man konnte bisher nur hoffen, dass sich genügend qualifizierte Helfer für Einsätze auf den Weg zum Feuerwehrhaus machen. Besonders wenn es um die Rettung von Menschenleben, wie zum Beispiel bei Gebäudebränden, Verkehrsunfällen oder Wasserrettungseinsätzen ging, verstrich unnötig viel wertvolle Zeit bis zum Ausrücken. Ziel musste es daher sein im Bereich Personalverfügbarkeit eine Optimierung vorzunehmen.

Dieses Ziel wurde nun durch die Software Divera 24/7, welche von Ingenieuren der Universität Wuppertal entwickelt wurde, erreicht. Die Führungskräfte in Hambühren können via Smartphone bereits im Vorfeld eines Einsatzes erkennen, wieviel Einsatzkräfte zur Verfügung stehen und werden bei drohenden Personalengpässen durch die Divera-App gewarnt. So kann bei Alarm sofort eine Nachalarmierung der Nachbarfeuerwehren veranlasst werden, um wertvolle Minuten bis zum Eintreffen der Verstärkung zu sparen. Jede Alarmierung durch die Feuer- und Rettungsleitstelle des Landkreises wird nun auch per E-Mail an eine Schnittstelle bei Divera 24/7 gesendet, welche dann die Einsatzkräfte via Smartphone zusätzlich informiert. Bereits am Mittwoch hat sich die Software bewährt, als der Kindergarten „Hummelnest“ in Ovelgönne aufgrund einer Gashavarie evakuiert werden musste. Ein Feuerwehrmann meldete, dass sein Pieper nicht funktionierte, jedoch wurde er durch die App informiert und so konnte er am Einsatz teilnehmen.

Alle alarmierten Einsatzkräfte können nun via Rückmeldebutton mitteilen, ob und wann sie am Feuerwehrhaus eintreffen. Die Einsätze können nun wesentlich strukturierter abgearbeitet werden und auch gezielte Alarmierungen von Spezialisten für die Absturzsicherung, Atemschutzgeräteträger oder Maschinisten mit LKW-Führerschein sind jetzt technisch möglich.Die nach einer Alarmierung am Feuerwehrhaus eintreffenden Kräfte können auf Bildschirmen im Feuerwehrhaus ablesen wer zum Einsatz kommt, ob sich das Warten noch lohnt um das Löschfahrzeug voll zu bekommen oder ob unverzüglich ausgerückt werden muss.  Alle relevanten Einsatzinformationen, die genaue Fahrtroute zum Einsatzort auf einer Straßenkarte, eine Satellitenaufnahme des Einsatzortes und Wetterwarnungen können auf den Bildschirmen direkt abgelesen werden. Auch das spart wertvolle Zeit und bringt Ruhe in die Abläufe.

Neben der Zusatzalarmierung unterstützt die Software aber auch den normalen Dienstbetrieb, indem zum Beispiel Zusagen bzw. Abmeldungen von dienstlichen Veranstaltungen einfach elektronisch über die App gemeldet werden können.

Zunächst soll diese Unterstützungssoftware für mindestens ein halbes Jahr in Hambühren getestet werden. Besondere Unterstützung für diese Testphase hat die Ortsfeuerwehr Hambühren von der Firma Euronics XXL Hambühren und der Firma Volker Egert erhalten, die sämtliche Hardware für die Umsetzung der Testphase kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Hierfür möchten wir uns auch an dieser Stelle nochmal herzlichst bedanken. Ein großer Dank geht ebenfalls die Kameraden, die sich maßgeblich mit engagiert haben, damit die Hardware und Software auch in Betrieb genommen werden konnte.

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Alarmübung der Gemeindefeuerwehr Hambühren

Am 15.11.2018 fand in der Manfred Holz Grundschule Hambühren eine Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehr Hambühren statt.
Um 18:15 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hambühren alarmiert mit dem Einsatzstichwort „ausgelöste Brandmeldeanlage“.
An der Schule angekommen fanden die ersten Einsatzkräfte folgende Übungsszenarien vor. In einem verrauchten Kellerraum war eine Person unter einem großen Heizkessel eingeklemmt. Im hinteren Bereich der Schule wurde ein Brand in einem Werkraum simuliert. Hier, sowie im ganzen Gebäude und der angrenzende Turnhalle, wurden Personen vermisst. Zusätzlich musste eine Person vom Dach des Gebäudes gerettet werden.
Um alle diese Lagen abarbeiten zu können veranlasse der Einsatzleiter die Nachalarmierung der Feuerwehr Oldau, sowie einer Drehleiter der Feuerwehr Celle/Heesewache und einem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Winsen. Zusätzlich nahmen Einsatzkräfte des Malteser Hilfswerk und des Deutschen Roten Kreuzes an der Übung teil.
Nach 1,5 Stunden hatten die ca. 50 Einsatzkräfte alle Szenarien abgearbeitet und die Übung konnte erfolgreich beendet werden. Zur Nachbesprechung trafen sich anschließend alle Mitwirkenden im Hambührener Feuerwehrhaus.

Wir bedanken uns bei allen Verletzten bzw. Betroffenendarstellern und den Verantwortlichen der Grundschule! Ein großer Dank geht auch an die Kameraden, welche sich die Mühe der Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung gemacht haben.

BÜRGERINFO: Die Feuerwehr ist verpflichtet sogenannte Alarmübungen jährlich durchzuführen. Die Einsatzkräfte werden wie bei einem echten Einsatz alarmiert und sehen erst vor Ort, dass es sich um eine Übung handelt. Diese Übungen sind wichtiger Bestandteil der stetigen Ausbildung in der Feuerwehr.

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Spannende Realbrandausbildung bei der FFW Hambühren

Am 27.10. + 28.10.18 fand am Feuerwehrhaus in Hambühren eine sehr spannende und lehrreiche Realbrandausbildung statt. In einer sogenannten Rauchgasdurchzündungsanlage konnten insgesamten 33 Kameradinnen und Kameraden extrem realitätsnah ausgebildet werden.
In einem speziell für diese Ausbildung umgebauten Container können Zimmerbrände sehr anschaulich simuliert werden.
Die Feuerwehrleute durchliefen die ca. 4 stündige Ausbildung in drei Gruppen am Samstag und Sonntag. Für die 33 Atemschutzgeräteträger aus den Freiwilligen Feuerwehren Celle, Wietze, Oldau und Hambühren teilte sich die Ausbildung in ca. 45min theoretischen Unterricht und anschließend Praxis im „Brandcontainer“. Zuerst durften alle Teilnehmer unter schwerem Atemschutz im Container hautnah die Entwicklungsphasen eines Brandes beobachten. Das Hauptaugenmerk legten die Ausbilder darauf, dass alle Teilnehmer die besonders gefährlichen Brandphänomene „Flashover“ sowie die „Rauchgasdurchzündung“ live und hautnah miterleben konnten. Geschützt durch die dicke Einsatzkleidung beobachteten die Feuerwehrleute auf dem Boden sitzend wie sich über innen mehrfach der gesamte Brandrauch explosionsartig entzündete. Anschließend wurde das korrekte Vorgehen mit dem Hohlstrahlrohr in einen Brandraum geübt.
Diese Ausbildung soll die Feuerwehrfrauen und -männer befähigen eine eventuell drohende Rauchgasdurchzündung bzw. einen Flashover frühzeitig erkennen zu können. Bei diesen Durchzündungen des Brandrauches können Temperaturen von über 1700 Grad entstehen, welche selbst für Feuerwehrleute mit kompletter Schutzausrüstung lebensgefährlich sind.

Wir möchten uns herzlich bei den drei Ausbildern der Flughafenfeuerwehr Leipzig Tobias, Uwe und Thomas bedanken. Die beiden Tage waren für alle Beteiligten ein lehrreiches und spannendes Erlebnis.

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Technische Hilfeleistung für den Badespass am Strandbad

Anfang dieser Woche wurde eine zu hohe Algenbelastung im Ovelgönner Strandbad festgestellt! Daraufhin hatte die Gemeinde ein Hilfeersuchen an die Feuerwehren aus Oldau und Hambühren gestellt.

Kurze Zeit später wurden am vergangenen Dienstag von ca. 09:00Uhr - 14:00Uhr drei Feuerwehrpumpen in Stellung gebracht. Mit diesen wurden großen Menge Wasser aus dem Strandbad umgewälzt.

Dadurch wird dem Wasser wieder mehr Sauerstoff zugeführt, dies hilft nicht nur der Natur sondern auch die Wasserqualität konnte signifikant verbessert werden. Am Nachmittag konnte das Gesundheitsamt bereits eine deutliche Verbesserung feststellen und gab den Badebetrieb wieder frei!

Zur aktuellen Stunde( Donnerstag, 02.08. 19:00Uhr) sind wieder Kameraden beider Ortsfeuerwehren am Strandbad und wälzen wieder Wasser mit mehreren Pumpen! Dies soll die Wasserqualität weiterhin hoch zu halten, damit dem Badespass der Hambührener Bürger nichts im Wege steht.

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Sommerzeit = Ferienpass-Zeit

Am vergangenen Samstag waren die Kinder der Gemeinde Hambühren zur alljährlichen Ferienpass-Aktion mit der Freiwilligen Feuerwehr in den Wildfpad eingeladen.
Zusammen mit unseren Kameraden aus Oldau wurden wieder mit viel Kreativität diverse Stationen für die kleinen Gäste vorbereitet.
Vom klassischen Wasserspiel über Geschicklichkeitsübungen mit kleinem feuerwehrtechnisch Gerät, bis hin zu Umgang mit einem echten Feuerlöscher. Es gab viel zu erleben und so verflogen die Vormittagsstunden wie im Flug für die feuerwehrinteressierten Kids.

Falls Ihr Kind ebenfalls sehr „feuerwehrbegeistert“ ist, aber vielleicht am vergangenen Samstag keine Zeit war: Kein Problem!
Erkundigen Sie sich einfach über unsere Nachwuchsabteilungen unter:
www.feuerwehr-hambuehren.de
www.ff-oldau.de
In unseren Kinder – und Jugendfeuerwehren der Gemeinde Hambühren sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6-16 Jahren jederzeit herzlichen Willkommen um in das Feuerwehrleben reinzuschnuppern.

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