Archive | Berichte der Feuerwehr

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Rauchmeldertag 2017 – TOTAL ANGEBRACHT!

Freitag, der 13. Oktober ist bundesweiter Rauchmeldertag

Feuerwehr Hambühren appelliert an Eigentümer von Wohnimmobilien: Eigentum verpflichtet Rauchmelder nicht nur installieren, auch regelmäßig überprüfen.

Hambühren, 13. Oktober 2017 – Am Freitag, den 13. Oktober ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Anlässlich des Aktionstages weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ alle Haus- und Wohnungseigentümer in Niedersachsen darauf hin, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen. Neben der korrekten Installation gehört dazu auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder. Das gilt für das Eigenheim und selbstgenutzte Eigentumswohnungen wie für vermietete Immobilien. Eigentümer sind verpflichtet, die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. (Diese mietrechtliche Pflicht gilt laut Initiative „Rauchmelder retten Leben“ bundesweit. Damit verdrängt sie in bestehenden Mietverhältnissen anderslautende Regelungen in einzelnen Landesbauordnungen zur Zuständigkeit von Mietern für die Wartung von Rauchmeldern.)

Rauchmelder retten Leben

„Aus der Praxis wissen wir, dass gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern oft nicht ausreichend über die geltende Rauchmelderpflicht informiert sind. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass sie für die Umsetzung verantwortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewohnen“, erklärt Gemeindebrandmeister Reiner Dralle von der Feuerwehr Hambühren und ergänzt: „Dabei geht es im Ernstfall um Leben und Tod. Denn bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und retten durch ihre lauten Alarmtöne regelmäßig Menschenleben. Dafür müssen sie allerdings einwandfrei funktionieren.“

Tipps zur Wartung und Alarm-Beispieltöne

Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege sowie Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern sind auf der Website der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ abrufbar. Sie helfen, Verbraucher gezielt aufzuklären und verhindern Falschalarme und somit Fehlfahrten der Feuerwehr. Manchmal werden wir alarmiert, obwohl es nicht brennt, sondern der Rauchmelder beim Nachbarn einfach nur piept, weil die Batterie leer oder verdreckt ist. Dabei ist es ganz einfach, Alarmtöne von Warntönen oder gar einem Wecker oder einer Tiefkühltruhe zu unterscheiden“, meint Gemeindebrandmeister Dralle und empfiehlt Verbrauchern, die auf der Website hinterlegten Beispieltöne anzuhören. So können sie sicher feststellen, ob nur die Rauchmelderbatterie schwach ist und ausgetauscht werden muss oder ob es sich um einen echten Alarm handelt.

Hinweise zur Rauchmelderpflege und verschiedene Beispieltöne sind verfügbar unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmelder-pruefen

Den Rauchmeldertag gibt es seit 2006. Sein Motto lautet: „Freitag der 13. könnte Ihr Glückstag sein“. Im kommenden Jahr findet der Rauchmeldertag am 13. April und 13. Juli statt.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.rauchmelder-lebensretter.de

Pressekontakt:

Freiwillige Feuerwehr Hambühren
Name: Sebastian Gerull
Tel.: 0171/3288935
E-Mail-Adresse: pressewart@feuerwehr-hambuehren.de

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Ausbildungsdienst Verhalten bei Flächenbränden

Das sichere Verhalten und die effiziente Bekämpfung von Flächenbränden zur Erntezeit stand am 21.8. im Mittelpunkt eines Zusatzdienstes, zu dem Ortsbrandmeister Carsten Kranz die Ortsfeuerwehr Hambühren eingeladen hatte.
Bundesweit kommt es Jahr für Jahr zu 8000-10.000 Einsätzen dieser Art und häufig werden dabei Einsatzkräfte verletzt oder Fahrzeuge beschädigt. Dies zu vermeiden war das wichtige Ziel der Ausbildung. Oberstes Gebot bei solchen Einsätzen ist die Bekämpfung des Brandes, ohne Menschen und Material dabei zu gefährden.
Brände auf Stoppel- oder Getreidefeldern können eine gefährliche Eigendynamik entwickeln, wenn sich zum Beispiel plötzlich die Windrichtung ändert oder das Feuer getrieben durch Wind oder Steigung im Gelände zu schnell für die Einsatzkräfte wird. Nach einer theoretischen Einführung zur einfachen taktischen Wald- und Flächenbrandprognose, welche Dinge wie Wetter, Topographie und die Art der vorhandenen Brennstoffe beinhaltet, wurden noch grundlegende Sicherheitsregeln zum Verhalten im Einsatz erklärt und dann ging es auf in die Praxis.
Auf einem abgeernteten und für diese Ausbildung besonders präparierten Getreidefeld in Hambühren 1 wurden zunächst kleine Brände gelegt, um die Ausbreitung und das Brandverhalten zu beobachten. Danach mussten die Teilnehmer in kleinen Gruppen mit Feuerpatschen, Schaufeln und Spaten ausgestattet die Brandbekämpfung starten und die Flammen durch ersticken und übererden bekämpfen. Schnell waren diese kleinen Lagen unter Kontrolle gebracht. Dann wurden zusätzlich die neu beschafften Rucksackspritzen eingesetzt und es zeigte sich, dass eine Einsatzkraft mit Rucksackspritze so effizient ist wie eine Löschgruppe mit Feuerpatschen, denn Wasser kühlt das Brandgut und minimiert Rückzündungen. Auch größere Flammen konnten mit den Rucksackspritzen schnell niedergeschlagen werden. Auch die Beweglichkeit im Gelände ist erheblich erhöht, da kein Schlauch gezogen werden muss.
Weiterer Inhalt der praktischen Ausbildung war das so genannte "Pump & Roll", bei dem die Brandbekämpfung vom fahrenden Fahrzeug aus geübt wurde. Nachdem die Handhabung der Technik in mehreren "Trockenübungen" geübt war, mussten die Besatzungen der Löschfahrzeuge nun ein größeres Feuer auf dem Feld ablöschen. Dabei kamen ausschließlich die Wasser sparenden und leichten D-Schlauchleitungen zum Einsatz und nach einigen Durchgängen wurde auch diese Technik sicher in der Praxis angewendet. Der Wasserverbrauch war so gering, dass die Tanks der beiden Fahrzeuge am Ende der Übungen noch halb voll waren. Für viele Teilnehmer des Dienstes gab es neue und wertvolle Erkenntnisse und am Ende waren sich alle einig, solche Ausbildungen jedes Jahr durchzuführen, um für diese im ländlichen Raum häufigen Einsätze bestens vorbereitet zu sein.

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Familientag 2017- mit Hambührens längster Löscheimerkette

Am 05.08.2017 war mal wieder viel los am Feuerwehrhaus in Hambühren. Die Freiwillige Feuerwehr Hambühren öffnete wieder ihre Türen zum Familientag 2017.
Mit einem bunten Rahmenprogramm waren alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen einen schönen Nachmittag bei der Feuerwehr Hambühren zu verbringen.
Es wurde viel geboten für „Groß und Klein“! Nicht nur die Feuerwehr stellte ihre Arbeit an verschiedenen Stände vor, sondern auch viele andere Organisationen waren gerne der Einladung nach Hambühren gefolgt. Teilgenommen am Familientag haben das THW, die DLRG, das DRK, die Polizeiwacht mit PKW-Überschlagssimulator und die Polizei Hambühren mit der Fahrradregistrierung. Für die Kids gab es das beliebte Kinderschminken und die Wasserspiele. Die Kinder der Kinder- und Jugendfeuerwehr hatten sogar extra einen Cocktailstand gebaut, wo es leckere alkoholfreie Getränke zu kaufen gab.
Das diesjährige Highlight war jedoch mit Sicherheit die Vorführung zur Brandbekämpfung. Diese lief nämlich diesmal so ganz anderes ab, als man es sich vorstellt. Um noch einmal mehr auf Wichtigkeit der Mitgliedergewinnung in den Freiwilligen Feuerwehr hinzuweisen, wurde die Situation so simuliert, dass nach der Alarmierung nur ein Feuerwehrmann zur Einsatzstelle kommen konnte. Nun wurden alle Zuschauer aufgefordert unserem Feuerwehrmann zu helfen und eine Löscheimerkette zu bilden. Mit vereinten Kräften konnte der Brand gelöscht und alle Beteiligten inklusive der Kinder hatten viel Spaß dabei.
Hinter dieser spaßigen Aktion steht aber ein ernster Hintergrund. Vielen Freiwilligen Feuerwehren fehlt es an Mitgliedern, deshalb sollte jeder einmal überlegen ob man nicht selbst Mitglied in der örtlichen Feuerwehr werden kann?!
Dann müssen Sie im Ernstfall auch nicht auf eine Löscheimerkette hoffen, damit der Brand gelöscht werden kann.

Die Feuerwehr Hambühren bedankt sich bei allen Organisationen, Helfern und Besuchern, welche zur erfolgreichen Durchführung dieses Tages beigetragen haben.

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Ferienpass-Aktion der Gemeindefeuerwehr Hambühren 2017

"Spielalarm am Feuerwehrhaus!" hieß es am Sonnabend dem 15. Juli wieder für knapp 20 erwartungsfrohe Kinder, die in den Wildpfad  kamen, um an der beliebten Ferienpass-Aktion "SPIEL & SPASS mit der Feuerwehr" teilzunehmen.

Gemeinsam vorbereitet und mit großem Engagement durchgeführt hatten diese Veranstaltung die jeweiligen Jugendfeuerwehren aus Hambühren und Oldau - gern unterstützt von weiteren aktiven Feuerwehrangehörigen - schließlich bieten sich doch nicht allzu oft solche derartig "spaßbelastenden Einsätze"!

Die Kinder fühlten sich unter ihren "echten Alltagshelden" ebenfalls sichtlich wohl und so konnte an zahlreichen/unterschiedlichsten Spielstationen Geschicklichkeit, Allgemein- und Spezialwissen, Taktikverständnis und absolute Unerschrockenheit erprobt werden. Ebenso waren selbstverständlich Teamgeist und Schnelligkeit gefragte Fähigkeiten, die sowohl mit Erfolg, als auch großem Spaß belohnt wurden.

Nicht verwunderlich also, wenn hier bei Manchem der "Funke" übersprang und das Interesse zum Mitmachen in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr geweckt wurde, was sicher ein Gewinn für Alle wäre!

Apropos Gewinn:

Mit Spannung wird nun erwartet, ob und wenn ja, wo die zum Abschluß losgelassenen "Luftballons" einen Finder erreichen!?

In diesem Falle wäre dann also wieder einmal mehr klar: FEUERWEHR kommt an!

 

Text: Dörte Dammann
Bilder: Andreas Heuer

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v.l.n.r. Bürgermeister Thomas Herbst, Gemeindebrandmeister Reiner Dralle

Reiner Dralle weitere 6 Jahre Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Hambühren

Am 15.06.2017 hatte der Hambührener Bürgermeister Thomas Herbst die Führungskräfte der Gemeindefeuerwehr zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus eingeladen.
Der Anlass für dieses Zusammentreffen war die erneute Wahl von Reiner Dralle zum Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Hambühren für weitere 6 Jahre. Der Rat der Gemeinde Hambühren hatte dies in seiner Sitzung vom 08.06.2017 beschlossen und somit konnte Thomas Herbst in dem kleinen Kreise die freudige Nachricht offiziell überbringen.
Reiner Dralle wurde somit für den Zeitraum 01.07.2017 bis 30.06.2023 in seiner Position als Leiter der Gemeindefeuerwehr Hambühren bestätigt und bedankte sich bei den Anwesenden für das entgegen gebrachte Vertrauen. Thomas Herbst dankte seinerseits für die bereits geleistete Arbeit und übergab Reiner Dralle die dazugehörige Urkunde der Gemeinde. Er bedankte sich ebenfalls bei Reiner Dralles Ehefrau Cornelia dafür, dass Sie Ihren Mann und somit auch die Feuerwehr stets so gut unterstützt.

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Feuerwehr Hambühren übt Wasserrettung mit der DLRG OG Wietze/Ovelgönne

Am 13.06.2017 gab es bei der Feuerwehr Hambühren mal wieder einen besonderen Ausbildungsdienst. Zusammen mit der DLRG Ortsgruppe Wietze/Ovelgönne wurde am Badesee des Hambührener Campingplatzes die Wasserrettung geübt.
Als die ca. 15 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr am Badesee eintrafen, hatten die Kollegen vom DLRG bereits eine kleine Übung vorbereitet. Aus dem Badesee mussten drei Personen gerettet werden. Eine Person im Wasser , welche um Hilfe rief, eine Person aus einem Kanu und eine verletzte Person von einer schwimmenden Plattform. Diese wurden durch die Feuerwehrleute kurzfristig mit Hilfe von am Ufer liegenden Schwimm- und Surfbretter und Feuerwehrleinen gerettet. Zusätzlich musste dann noch ein Flächenbrand-Szenario abgearbeitet werden. Angenommen wurde, dass Jugendliche beim Grillen mit Benzin gezündelt hatten und daraus ein Vegetationsbrand entstanden war. Die Ausbreitung des Feuers auf nahestehende Campinghäuser und Wohnwagen musste verhindert werden. Unterstützt und begleitet wurde der gesamte Übungsabend auch von 3 Kameradinnen und Kameraden der Malteser, welche ebenfalls mit einem Fahrzeug vor Ort waren.
Nachdem beide Übungen erfolgreich abgearbeitet waren, folgte noch eine Vorführung der Kollegen des DLRG. Gezeigt wurden spezielle Ausrüstung und Techniken, welche von der DLRG zur Wasserrettung eingesetzt werden.
Nach diesem spannenden Dienst wurden noch zusammen bei der Feuerwehr gegrillt und es konnten in vielen Gesprächen Erfahrungen ausgetauscht werden.

Die Feuerwehr Hambühren bedankt sich bei der DLRG Ortsgruppe Wietze/Ovelgönne für diesen spannenden Abend und hofft, dass es in Zukunft wieder mal gemeinsame Dienste gibt.

 

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